Auch hier sei erwahnt, dass die Abwehrschranke – laut Freud – bereits in der Kindheit angelegt wird

Auch hier sei erwahnt, dass die Abwehrschranke – laut Freud – bereits in der Kindheit angelegt wird

Auch hier sei erwahnt, dass die Abwehrschranke – laut Freud – bereits in der Kindheit angelegt wird

Der Theorie nach, entwickelt sich diese ahnlich, wie bei der Verdrangung. Die Moralvorstellungen der Eltern werden auf das Kind ubertragen und bewirken die Herausbildung des Uberichs. Der innere Interessenkonflikt zwischen Es-Trieb und Uberich-Moral soll nun durch ein heranwachsenden Ich vermittelt werden.

Da das „Ich-Bewusstsein“ noch nicht die Reife hat, verschiebt es die angestaute Wut brazilcupid website bzw. Trieb auf ein anderes Objekt. Dadurch kann der Trieb zwar weiter ausgelebt werden, jedoch am anderen Objekt – welches laut Uberich-Vorstellung akzeptabel ist.

3. Abwehrmechanismus laut Psychoanalyse: Die Regression

Werden bestimmte Bedurfnisse nicht befriedigt, kann ein Kind in seiner Entwicklung zuruckfallen. In der Psychoanalyse ist von verschiedenen Phasen die Rede, welche ein Kind in seiner Entwicklung durchlauft. Dazu zahlen beispielsweise die anale oder die orale Phase. Erst wenn die eine Phase abgeschlossen ist, kann das Kind zur nachsten ubergehen.

Allerdings konnen bestimmte Ereignisse auch dazu fuhren, dass sie in eine fruhere – bereits uberwundene – Entwicklungsphase zuruckfallen. Das ist beispielsweise der Fall, wenn ein Einzelkind plotzlich mit einem Geschwisterchen konfrontiert wird. Die zuvor ungeteilte Aufmerksamkeit der Eltern geht nun zu einem gro?en Teil an das andere Kind uber.

Diese Umstellung kann damit einhergehen, dass das altere Kind in eine fruhkindliche Entwicklungsphase zuruckfallt. So nuckelt es vielleicht plotzlich wieder am Daumen oder macht nachts wieder ins Bett. Damit einher gehen auch haufig niedrigere Anspruche an die eigene Person.

Hier muss erwahnt werden, dass Kinder in eine bestimmte Rolle fallen – sobald ein Geschwisterkind auftaucht. Mit der Geschwisterkonstellation befasste sich Alfred Adler, ein weitere Schuler Freuds und spaterer Begrunder der Individualpsychologie.

Oftmals werden den alteren Kindern dann Verhaltensweisen ubergestulpt, wonach sie nun besonders brav sein oder ein gutes Vorbild fur die Kleinen abgeben mussen. Dadurch entsteht wiederum ein Interessenkonflikt zwischen Uberich-Moral und Es-Trieb, welcher das „Ich“ veranlasst, die Regression als Abwehrschranke zum Unbewussten zu installieren.

4. Abwehrmechanismus laut Psychoanalyse: Die Projektion

Projektion bedeutet: Was man an sich selbst ablehnt, ubertragt man auf andere Personen. Das gilt sowohl fur die Ubertragung von der Schuld fur die eigenen Probleme auf andere als auch fur die Zuschreibung der eigenen Bedurfnisse an jemand anders. Das kann sogar haufig mit Kritik oder Beschimpfungen einhergehen.

Falls ein Schuler sich auf eine Klausur nicht gut vorbereitet hat und die Note dementsprechend schlecht ausfallt, kann er die Schuld dafur entweder auf den Lehrer oder seine Mitschuler ubertragen. So konnte er der Meinung sein, dass sein Lehrer ihm absichtlich eine schlechte Note aufgedruckt hat oder er beschimpft die Klassenkameraden als Streber, welche eine bessere Note haben als er selbst.

Es geht sogar noch weiter… Alle verachtenswerte Eigenschaften, welche wir in uns nicht sehen wollen, erkennen wir in anderen Personen.

Hier ein Beispiel… Sobald jemand neidisch ist und es dir missfallt, bist du selbst oft neidisch. Du willst einen innerlichen Trieb zur Gro?e und Dominanz ausleben, welche allerdings durch dein Uberich – den moralischen Vorstellungen – verboten wurde. Deshalb tritt die Vorstellungen, dass jemand angibt – um Gro?e zu erlangen – in anderen Menschen auf und zeigt dir deinen Trieb.

Laut Psychoanalyse sind alle Merkmale, welche wir in anderen Menschen verachten, ein Ergebnis deutlichen Uberich-Drucks. Dieser wurde besonders stark auf das „Ich“ ausgeubt, da die Es-Triebe – welche bedingungslos eingeschrankt werden mussten – ebenfalls besonders stark auftraten.

Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass jedes Personlichkeitsmerkmal, welches abgelehnt wird, als starker Trieb vorhanden war, dann durch Erziehung abgewohnt wurde und durch Projektion als Symbol beim anderen wieder auftaucht.

Ein schones Beispiel dazu, sind Aggressionstriebe bei bestimmten Menschen. Diese entdecken uberall Feinde, glauben dass Jedermann ihnen irgendwie schaden will. Deshalb mussen sie sich uberall behaupten und somit schutzen. Aber eigentlich leben sie nur ihren Aggressionstrieb aus, welcher nun in anderen Personen auftaucht. Dieser wurde lediglich auf die Umwelt projiziert und dient als Rechtfertigung gegenuber dem innerlichen Uberich-Richter.

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